Tobi – von der Zukunftsangst zur Heilsgewissheit

Tobi – von der Zukunftsangst zur Heilsgewissheit

Hallo, ich bin der Tobi und 18 Jahre alt. Wenn mir vor einigen Jahren jemand gesagt hätte, dass ausgerechnet ich einmal einen Bericht davon geben würde, wie ich zu Gott gefunden habe, hätte ich ihn sicher ausgelacht.

Gott ist uncool

Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Dadurch durfte ich schon sehr früh von Gott erfahren und besuchte regelmäßig die Kinderstunde in der Gemeinde. Ich habe als Kind schon an Gott geglaubt, aber mein Glaube steckte in den gleichen Kinderschuhen wie ich. Ich verstand damals noch nicht, was dieser Gott eigentlich mit meinen Leben zu tun hatte und wozu er mich überhaupt gemacht hatte. Darum lebte ich mein Leben auch so wie ich wollte. 

Als kleines Kind war ich überaus jähzornig und habe Jedermann das kleinste Vergehen gegen meinen Stolz nach getragen. Auch war ich ungewöhnlich arrogant - gerade auch meinen Geschwistern gegenüber. Dadurch habe ich viel kaputt gemacht. Als ich zehn, elf Jahre alt wurde, begann mich das christliche Umfeld, in dem ich lebte, ziemlich zu nerven. Zwar glaubte ich noch, dass es einen Gott gibt aber ich hatte kein Verlangen, ihm zu gehorchen. Vielmehr schämte ich mich für meinen Glauben. Wenn meine Eltern in der Gegenwart von Bekannten das Thema Christentum und Gott anschnitten, empfand ich dies als überhaus peinlich.

Wie aus heiterem Himmel

Als Teenager fuhr ich mit meiner Familie in den Ferien nach Rumänien. Wir waren zwei Wochen dort und von den 14 Tagen hat es an geschlagenen zehn Tagen geregnet. Ich überlegte, wie ich die aufkommende Langweile vertreiben könnte. Mein Vater hatte einen dicken Wälzer über biblische Prophetie dabei. Den begann ich zu lesen. Tage lang las ich über die Endzeit der Welt und bekam es mit der Angst zu tun. Mir wurde klar: Ich war verloren! Ich glaubte nämlich, dass die Bibel Wort Gottes und deswegen wahr ist, auch wenn ich sie nicht gut kannte. Im Herzen begriff ich, dass ich durch meine Rebellion gegen Gott schuldig geworden war. Und Gott, der absolut gerecht ist, kann keinen Ungerechten bei sich aufnehmen. In meiner Angst rief ich zu Jesus um Hilfe. 

In Johannes 3,16 heißt es:  

„So sehr hat Gott diese Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat.“

Ich begriff, dass Jesus mich erretten wird, wenn ich an ihn glaube, denn Jesus Christus hat meine Schuld für ein und allemal getilgt. 

Er macht alles neu

Seitdem sind einige Jahre vergangen. Ich merke, wie Jesus Christus mein Leben Stück um Stück verändert hat. Ich begann wieder die Gottesdienste zu besuchen und mich auch für das Wort Gottes zu interessieren. Gott half mir auch, meinen Jähzorn und meine Arroganz immer mehr abzulegen. Wenn ich Sorgen hatte oder in Nöten steckte, hat er mir geholfen, wie ein Vater seinem Kind hilft. Ich bin einfach dankbar und froh, dass Jesus mein Herr ist.

Aus allen Bereichen

  • Als Teenager war ich in mich gekehrt und hatte nicht viele Freunde. Ich traute mir selbst nicht viel zu und fragte mich immer häufiger, wozu ich eigentlich auf der Welt bin.

  • Im Propheten Jeremia verspricht uns Gott im 33. Kapitel, Vers 3: „Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst.“ Genau so hat Gott in meinem Leben gewirkt.

  • Freiheit bedeutete für mich, mich ohne äußere Zwänge verwirklichen zu können – beruflich, erotisch, gesellschaftlich. Ich durfte aber erfahren, dass es wahre Freiheit nur in Abhängigkeit von Gott gibt.